Wer ist so mutig und nimmt folgende Besetzung auf: Gesang, Flügelhorn, Gitarre und Tuba?
Richtig, das jaM’in – studio mit Marcus Theinert!
Jeder andere Toningenieur hätte uns für verrückt erklärt und samt Instrumenten in die Rems gejagt – auch völlig zurecht.
Eine Basswelle der Tuba, die mit der Atemluft steht und nicht verklingt wie bei einem Kontrabass, eine Stimme, die immer präsent hörbar sein soll, aber sich gleichzeitig mit der bunten Besetzung ausgewogen mischt, ein Trompeter, der sein eigenes Instrument immer lauter hören möchte und sehr viel Augenmerk auf Details legt, ein Gitarrist, dessen Sound in jedem Stück anders klingen muss, rockig, poppig, jazzig, bluesig, all das noch gekrönt von Kompositionen, bei denen keine klingt wie die andere.
Da stellte sich nach der Aufnahmesession die Frage: Wie mischt man eine solche Band mit ihren Klangvorstellungen überhaupt ab?
Marcus hat eine wirklich mehr als schöne Lösung für die stilistische Achterbahnfahrt mit uns vier anspruchsvollen Individualisten gefunden. Ein wenig Sehnsucht haben wir nach den schönen Erinnerungen an unsere Session schon und vermissen bereits den Moment, wenn aus der Regie ein konzentriertes: „Aufnahme“, erschallt. Allein von den vielen Takes, die wir haben wollten, müsste Marcus eine mittelschwere Arthrose am Zeigefingergelenk haben. Wer einen geduldigen und gleichzeitig kompetenten Aufnahmeleiter sucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle, ein Geheimtipp auch für Aufnahmen mit Gesang. Der Mix ist fein geworden, darüber sind wir sehr glücklich und kommen gerne wieder für Aufnahmen ins jaM’in – studio.
Vielen Dank lieber Marcus, für deine Arbeit.